Das Mobilitätsbedürfnis der Menschen steigt. Das wirkt sich auch auf den Verkehr aus. Gleichzeitig steigt daher auch der Wunsch nach Entlastung als auch das Bewusstsein für Klimaschutz. Dem tragen auch zahlreiche Mobilitätsprojekte in Tirol Rechnung. Mit dem heutigen Beschluss der Tiroler Landesregierung werden auf Antrag von Mobilitätslandesrat René Zumtobel verschiedenste Projekte mit insgesamt über 227.000 Euro gefördert und im Jahr 2025 umgesetzt. Dazu zählen unter anderem der Pedibus – Gemeinsamer Fußweg zur Schule, Radwerkstätten oder Projekte rund um die Europäische Mobilitätswoche im September. Das Klimabündnis Tirol betreut diese Vorbild-Projekte federführend.
Tirols Landeshauptmann Anton Mattle ist sich der Herausforderungen des Verkehrs in Tirol bewusst, verteidigt weiterhin Tirols Anti-Transitmaßnahmen und unterstützt nachhaltige Mobilitätsprojekte in Tirol:
„Tirol ist ein Nadelöhr in der Verkehrsfrage und wehrt sich gegen den Druck des Durchzugsverkehrs. Aber auch den ‚hausgemachten‘ Verkehr müssen wir nachhaltig organisieren. Unser Ziel ist es, die Mobilität unserer Bürgerinnen und Bürger sicherzustellen, Belastungen durch den Verkehr zu verringern und nachhaltige Mobilitätsangebote zu schaffen. Mit über 227.000 Euro für das Jahr 2025 unterstützen wir Projekte und Lösungen im Kleinen und im Großen.“
Die Mobilitätsprojekte sind Teil des dritten Tiroler Mobilitätsprogramms, das noch bis 2030 läuft. Es sollen damit Anreize geschaffen werden, Alltags- und Freizeitwege möglichst umweltfreundlich zurückzulegen – sei es zu Fuß, mit dem Rad oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Diese drei bilden den sogenannten „Umweltverbund“.
„Der Umweltverbund bildet das Rückgrat unseres zukunftsfähigen Verkehrssystems. Umso wichtiger ist es, dass wir zielgruppenorientierte Projekte, die in der Bevölkerung nicht nur bekannt, sondern auch beliebt sind, fortsetzen – und so noch mehr Menschen dafür begeistern. Denn es sind auch genau solche lokalen Initiativen, die die Verkehrssicherheit erhöhen, das Bewusstsein stärken und negative Auswirkungen wie Lärm und Luftschadstoffe vermindern“, betont LR Zumtobel.
„Die Besonderheit der geförderten Projekte: Sie zeigen Möglichkeiten auf, wie jede und jeder einen Beitrag leisten kann. Als Klimabündnis ist es unsere Aufgabe, Bewusstsein zu schaffen und Service zu bieten. Dem tragen wir mit den Mobilitätsprojekten unter anderem Rechnung. Vorhandenes Bewusstsein für nachhaltige Mobilität ist die Basis für mögliche Verhaltensänderungen“, ist der Geschäftsführer des Klimabündnis Tirol, Andrä Stigger, überzeugt.
Die Mobilitätsprojekte sind auch Teil der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie